BIOGRAPHY IRON HERO
Iron Hero sind:
Lawson Grice (Gitarre, Keyboards)
Sam Gunn (Vocals, Gitarre, Keyboards)
Nick Hasty (Drums, Bells, Electronics)
Ben Simpson (Bass, Laptop)
Jimmy Taylor (Gitarre, Keyboards, Vibrafon, Vocals)
Thomas Wilcox (Drums)
Gleich zu Beginn musste alles ganz schnell gehen: Irgendwann Anfang Mai 2004 erfuhren Lawson Grice und Sam Gunn, dass ein Bekannter ein Konzert für sie klar gemacht hatte – für den 31. Mai. Eigentlich eine Nachricht über die sich jeder Musiker freut. Etwas ungünstig war nur, dass die beiden zu dem Zeitpunkt keine Band am Start hatten und ihr Repertoire aus gerade mal zwei Songs bestand. Also wurden schnell alte Freunde aktiviert, geprobt, an neuen Songs gearbeitet, geprobt. Das Konzert war ein Erfolg und die sechs Jungs merkten, dass es sich lohnen könnte, Iron Hero weiterleben zu lassen. Was sie dann auch taten. So musste Lawson Grice nicht mehr alleine auf seinem Korg Trinity Keyboard rumklimpern, sondern konnte die ganzen Ideen und Fragmente, die sich über die Jahre angesammelt hatten, zu Iron-Hero-Songs verarbeiten. Catchy Songs für Leute, die gerne auf ihre Schuhe starren.
Doch schauen wir erst einmal zurück: Alle Bandmitglieder von Iron Hero wurden in den frühen 80er-Jahren geboren und kommen aus kleinen bis mittelgroßen Städten in Georgia. Da es, als sie anfingen, sich für Popkultur zu interessieren, schon diese segensreiche Erfindung namens Internet gab, konnten Sam & Co. der Hölle aus Schlamm und Sumpf und Blues-Skalen zumindest virtuell entfliehen und sich in der Abgeschiedenheit der Provinz über jede Art von Musik informieren. Noch etwas jugendlich unentschlossen waren das damals: Reggae, Americana, New Wave, Rock und jedes andere Subgenre, an das man das Präfix „Post-“ anhängen kann. Nach den Wirren und Verirrungen der Pubertät wurden die jungen Herren etwas geschmackssicherer. Und so ist „Safe As Houses“ ein schön stringentes Werk, das – wenn man es denn verorten will – mit dem Shoegazer-Sound der frühen 90er sympathisiert. An der Oberfläche wirken die Songs gerne mal ein wenig kühl, selbstverloren, distanziert, aber eigentlich stehen sie stets unter Strom – und die nächste Eruption ist meist nur einige wenige Takte entfernt. So eine Wand aus kontrolliertem Gitarrenlärm ist schließlich schnell hochgezogen. Und dann wird eben gerockt, mit tightem Beat und Sam Gunns bisweilen verhuschten Vocals.
Iron Heros Debütalbum ist gleichzeitig schön und ernsthaft, intim und extrovertiert, modern und zeitlos, unglaublich aufwühlend und beruhigend. In langen, kräftezehrenden Sessions erarbeiteten die sechs in Athens, Georgia diese zehn Songs. Produzent Josh McKay (Macha) schuf den passenden Rahmen für die großformatigen Kompositionen, vereinte die Sounds in brillanter (Dis-)Harmonie. Andy Baker (The Glands), der schon mit Elf Power, Maserati oder The Mercury Program im Studio war, nahm alles auf Tape und Hard Drive auf. Ganz banaler Hintergrundlärm floss ebenso in das Endprodukt ein wie eine perfekt gespielte Melodie auf der Lead Gitarre. Gemastert wurde das Album von Glenn Schick, der schon Aufnahmen von Of Montreal, Now It’s Overhead u. a. aufpolierte. „Safe As Houses“ ist ein unschuldiges kleines Album mit einem Faible für die düstere Seite des Pop. Mitunter ein wenig paranoid, meist aber einfach nur wun-der-schön. Für Fans von: My Bloody Valentine, Inspiral Carpets, Ride, R.E.M. (die frühen), Echo & The Bunnymen, New Order, Aloha, Radiohead.
REVIEWS
PASTE MAGAZINE
To compose lyrics, Gunn sings wordless melodies to indicate where certain sounds and syllables should go, ... >>
TINY MIX TAPES
The debut album is always a tricky thing for a young band, especially one with copious talent and expansive ... >>
IGN.COM
From the moment the crystalline guitar licks cascade forth on the opening track, „Wearing A Wire“ until the familiar ... >>
INDIEWORKSHOP.COM
As retro trends accelerate towards the present, the day will surely come when the host of bands currently mimicking stoner rock ... >>
DISCOGRAPHY
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DISCOGRAPHY
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Iron Hero "Safe As Houses" CD 2007 STAG003CD |
